Kurzer Überblick:
Immer mehr Bankfilialen in Deutschland werden geschlossen, da Banken Kosten senken und auf digitale Services setzen. Für Kunden bedeutet dies Veränderungen beim Zugang zu Bankdienstleistungen. Experten geben Tipps, wie man sich auf die neue Situation einstellen kann.
Autor: Dr. Sabine Köhler ist Expertin für Unternehmensfinanzierung und Steuern sowie Finanzplanungsberaterin.
Datum: 7. November 2025
Rückgang der Bankfilialen in Deutschland
In den letzten Jahren hat die Zahl der Bankfilialen in Deutschland spürbar abgenommen. Besonders kleinere Städte und ländliche Regionen sind betroffen. Die Hauptursachen liegen in steigenden Betriebskosten und dem zunehmenden Trend zu digitalen Bankdienstleistungen. Kunden, die bisher regelmäßig persönliche Beratung in Filialen genutzt haben, stehen nun vor neuen Herausforderungen.
Finanzexperte Markus Schneider erklärt: „Die Schließung von Filialen ist Teil eines größeren Strukturwandels in der Bankenbranche. Digitale Lösungen werden bevorzugt, da sie effizienter sind und den Banken helfen, Kosten zu sparen. Für Kunden bedeutet das allerdings, dass sie sich auf andere Wege einstellen müssen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen.“
Digitale Alternativen und Beratungsmöglichkeiten
Viele Bankdienstleistungen lassen sich heute online oder über Apps abwickeln – vom Überweisen von Geld bis zur Verwaltung von Konten. Dennoch gibt es Situationen, in denen persönliche Beratung sinnvoll ist, etwa bei Kreditanträgen, komplexen Finanzprodukten oder größeren Geldbeträgen. Schneider empfiehlt, sich frühzeitig über alternative Beratungswege zu informieren, zum Beispiel telefonisch, per Video-Chat oder in den noch bestehenden Regionalfilialen.
Zugang zu Bargeld und kontaktlosen Zahlungen
Für Kunden, die regelmäßig Bargeld benötigen, ist es wichtig, die Lage von Geldautomaten und Partnerbanken zu kennen. Viele Banken kooperieren inzwischen mit Supermärkten oder Einzelhändlern, um den Bargeldzugang zu gewährleisten. Gleichzeitig können kontaktlose Zahlungen und digitale Geldbörsen helfen, die Abhängigkeit von physischen Filialen zu verringern.
Sicherheit der Einlagen bleibt gewährleistet
Schneider betont, dass die Schließungen keine Gefahr für die Sicherheit der Einlagen darstellen. „Alle Einlagen sind weiterhin durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Kunden müssen sich also keine Sorgen um ihr Geld machen, sondern sollten sich vielmehr auf die neuen Abläufe einstellen.“
Fazit: Flexibilität und vorausschauende Planung sind entscheidend
Die Schließung von Bankfilialen ist ein anhaltender Trend in Deutschland. Wer sich rechtzeitig informiert, die digitalen Möglichkeiten nutzt und alternative Zugänge plant, kann weiterhin bequem und sicher seine Bankgeschäfte erledigen. Flexibilität und vorausschauende Planung sind jetzt entscheidend, um von den Veränderungen nicht überrascht zu werden.
